Modellflug mit Geschichte

Der Flugmodellsport wird schon seit 1968 von den Modellfliegern Rommelshausen auf dem Gelände "Am Beibach" betrieben. Es liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Kernen, Ortsteil Rommelshausen - daher auch der Vereinsname, zumal die Gründungsmitglieder größtenteils aus Rommelshausen stammen.

Der Verein hat heute rund 180 Mitglieder aller Altersgruppen.

 

Der Flugplatz

Das Gelände "Am Beibach" besteht aus einer 200 Meter langen, gepflegten Rasenpiste, mit etwa 30 Meter Hartpiste in der Mitte.


Größere Kartenansicht

Außerdem ist noch ein Vorbereitungsraum vorhanden. Hier stehen unsere Modelle, wenn sie gerade nicht geflogen werden. Der Flugbetrieb ist in einer Flugplatzordnung klar geregelt, um die größtmögliche Sicherheit aller Piloten und etwaiger Gäste sicherzustellen. Ein Flugleiter sorgt für die Einhaltung dieser Regeln.
Sie möchten uns besuchen? Klicken Sie auf den Routen-Planer, so finden Sie den Weg zum Flugplatz.

 

Feste und Veranstaltungen

  • Wenn Wetter und Auflagen es erlauben, findet Modellflugbetrieb das ganze Jahr hindurch statt.

  • Die Flugsaison beginnt und endet mit dem Jahreswechsel, denn je nach Wetterlage findet an Silvester ein zwangloses Treffen auf dem Flugplatz statt. Dort wird dann bei Gegrilltem, Glühwein und Gutsle gefachsimpelt und geflogen, der Jahreszeit gemäß häufig auch mit Modellen, die mit Skiern oder Schwimmern ausgerüstet sind. Ein Mordsspaß!

  • An jedem zweiten Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr findet der Modellflieger-Stammtisch statt. Siehe "Termine".

  • Ferienprogramm
    Wir engagieren uns während der Sommerferien mit den umliegenden Gemeinden im Ferienprogramm der Region. Schülerinnen und Schüler können unter Anleitung Flugzeuge basteln und anschließend auch Probeflüge unternehmen.
    Im Lehrer-/Schüler-Betrieb (siehe unten) dürfen die Jugendlichen auch "live" in unser Hobby hineinschnuppern und selbst ein Modellflugzeug steuern.

 

Sie wollen auch fliegen und Mitglied werden?

Grundsätzlich können alle Interessierten Mitglied werden, die bereit sind, die Regeln des Vereins einzuhalten.

Unsere Obergrenze liegt bei rund 180 Mitgliedern, weil damit das Limit der durchschnittlichen Nutzung erreicht ist, das der Flugplatz unter Berücksichtigung von Starts und Landungen unter Einbeziehung aller Sicherheitsaspekte bieten kann. Wir sind sehr bemüht, allen Fluginteressierten im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht zu werden.
Allerdings ist ein Beitritt in den Verein nicht jederzeit möglich. Grundsätzlich werden Gemeindemitglieder aus dem Gebiet rund um Kernen und Jugendliche allgemein bevorzugt.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag in unserem Verein beträgt 110,- Euro für Erwachsene.
Jugendliche sowie Auszubildende, Schüler und Studenten bis zu einem Alter von 25 Jahren bezahlen nur 55,- Euro.
In diesem Betrag ist jeweils die Mitgliedschaft im DMFV (Deutscher Modellflieger-Verband) und damit wiederum die für das Fliegen unabdingbare Haftpflichtversicherung enthalten. Die ebenfalls enthaltene DMFV-Zeitschrift "modellflieger" erscheint alle zwei Monate.
Zu Beiträgen für Menschen mit Beeinträchtigungen, Mitgliedern mit anderen Modellflieger-Haftpflichtversicherungen usw. erteilt der Vorstand Auskunft

Interessenten wenden sich bitte ausschließlich an den Vorstand (Kontakt über "Kontakt, Impressum").

 

Lehrer-/Schüler-Fliegen

(Junge) Nachwuchspiloten auf unserem Modellflugplatz

Aller Anfang ist schwer - nicht so bei den Modellfliegern Rommelshausen:

Wir bieten interessierten Mädchen und Jungen, Frauen und Männern die Möglichkeit, per Lehrer-/Schüler-Betrieb das erste Mal in unser herrliches Hobby hineinzuschnuppern und Start, Flug und Landung so lange unter Anleitung und Betreuung zu üben, bis sie zum ersten Alleinflug starten. Aber auch dabei sind sie in der Regel nicht allein gelassen.

Zuvor wird jedoch noch etwas Theorie vermittelt. Zum Beispiel: Warum fliegt das Flugzeug? Welche Steuerflächen gibt es, und wozu dienen sie? Wie wird das Modell gesteuert, wie reagiert es auf die Eingaben am Sender? Oder: Was ist zu beachten, wenn das Flugzeug auf uns zufliegt?

Ein Lehrer- wird mit einem Schüler-Fernsteuer-Sender verbunden, entweder mittels Kabel oder mittlerweile auch "wireless", also über Funk. Das Flugzeug, in der Regel ein anfängergerechter Elektro-Motorsegler, wird vom Fluglehrer gestartet, nach Erreichen einer gewissen Sicherheitshöhe wird der Motor ausgeschaltet und das Modell gerade ausgerichtet. Durch Betätigen eines Schalters an seinem Sender übergibt nun der Lehrer die Steuerfunktion an den Schüler, der dann das Kommando über den Flieger hat.
Der anfangs meist recht "rauhe Flugstil" einzelner Schülerinnen und Schüler wird stets rechtzeitig vom Lehrer korrigiert und so das Modell aus gefährlichen Flugzuständen gerettet. Der Flieger ist also zu keinem Zeitpunkt in Gefahr abzustürzen.
(Tut er das trotzdem, ist immer der Lehrer schuld ... ;-)

Solche Lehrer-/Schüler-Einsätze sollten im Vorfeld abgesprochen werden, denn nicht immer haben unsere Mitglieder ihre Schulungsmodelle und die Lehrer-/Schüler-Technik dabei, wenn sie zum Fliegen auf unseren Flugplatz kommen.

Das Lehrer-/Schüler-Training erlaubt auch bereits erfahrenen Piloten, einmal ein Modell zu steuern, das sie sich vielleicht anschaffen wollen, um vorher schon herauszufinden, ob die Anschaffung für sie die Richtige ist.
Welcher etwas fortgeschrittene Modell-Pilot möchte nicht einmal einen edlen High-Tech-4-Meter-Segler aus Glas- und Kohlefaser, vielleicht sogar mit Variometer und sonstiger Telemetrie ausgestattet, in die Thermik steuern, oder einmal ein richtig großes Modell mit Verbrennungsmotor fliegen?
Ein Erlebnis der besonderen Art!